Herzlich Willkommen in der Community von Patrick Levien
Der Schlagersänger Patrick Levien kommt durch die Tür. Verwaschene Jeans trägt er und ein weißes Hemd, an seiner linken Hand stoßen Bettelarmband, Silberreif und Plastikherzen gegeneinander, als er nach dem Kaffee greift. Glücksarmbänder seien das, sagt der Sterkrader, „Geschenke von meinen Fans.“
Seit fünf Jahren steht Patrick Levien wieder in Vollzeit auf der Bühne, drei CDs hat er seitdem herausgebracht und gerade sein aktuelles Lied zur Sony-Tochter Ariola geschickt, bei der schon Rex Gildo unter Vertrag stand. Im Dezember hatte das Unternehmen Interesse an dem Schlagersänger gezeigt. Endlich, wollen seine Augen sagen, doch die Stimme bleibt abgeklärt: „Wenn das nichts wird, dann mache ich einfach so weiter wie bisher.“
Weiter wie bisher, das umfasst einen Arbeitstag von bis zu 16 Stunden. Mit seinem Comeback 2005 hat der Sterkrader Internetradios für sich entdeckt, fährt zu so genannten Chatter-Partys, einem realen Konzert, bei dem virtuelle Nutzer ihre Stars bejubeln. Spritgeld und Verpflegung bezahlen die Radios, sonst nichts, „aber so erarbeitet man sich seine Fangemeinde“, sagt Patrick Levien. Kleinstarbeit sei das Handwerk eines Musikers.
Als Kind hat Patrick in Kirchenchören angefangen, stand mit 19 Jahren das erste Mal bei einem Talentwettbewerb auf der Bühne, mit 25 bot man ihm an, eine Single zu produzieren. Die Eltern waren in Vorkasse getreten, der junge Musiker auf eigene Kosten durch die halbe Republik getourt, „rechtswidrig“ sei das gewesen, so Patrick Levien heute.
Damals hatte er noch an den schnellen Erfolg geglaubt, brachte drei Singles auf den Markt, hatte ein eigenes Studio, doch die Resonanz blieb aus. „Wenn dich die großen Sender nicht gespielt haben, dann warst du raus.“
Deshalb hörte er vor 15 Jahren auf. Patrick hatte geheiratet, zwei Kinder gehörten zu seiner Familie: „Da musste man leben.“ Er arbeitete als Elektriker, in dem Job, den er zwar gelernt hatte, in dem er aber nie Erfüllung finden konnte. „Mir fehlte etwas im Leben.“ 2005, die Ehe hatte nicht gehalten, stand der damals 39-Jährige wieder auf der Bühne, nahm alles mit, was ging, Stadtfeste und Familienfeiern, ein halbes Jahr lang, bis die Sicherheit vor und die Harmonie mit dem Publikum zurückkam. „Jetzt fühle ich mich wieder wohl auf der Bühne. Sie ist mein Zuhause.“
Rund 30 Lieder hat er im Internet veröffentlicht, seine CDs gehören auf dem Internetportal Amazon zu den 100 000 meistverkauften Alben. Patrick Levien schreibt viel für andere Künstler und hat deshalb unter anderem einige Emi-Veröffentlichungen im Portfolio. Vielleicht kommt da bald Ariola und damit Sony hinzu? Patrick zieht die Schultern hoch und lächelt. „Wichtig ist mir, dass ich wieder Musik mache.“ Wegen finanzieller Not noch einmal damit aufzuhören, dass kommt für ihn nicht in Frage: „Musik ist mein tägliches Schaffen. Das mache ich bis zum Schluss.“
Ihr lieben Patrick hats geschafft: Er ist in die besten 100 der Downloads gelandet.
Wer noch ein Geschenk für sich,Bekannte,Verwandte sucht findet hier das passende.
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18.12.2010 20:09, von FanclubPatrickLevien -
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17.12.2010 19:50, von FanclubPatrickLevien -
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13.12.2010 21:18, von FanclubPatrickLevien





